Jede Umgebung anders, jede Prüfung von Hand.
Jeder Microsoft-365-Tenant — so heißt die Firmen-Umgebung bei Microsoft — ist über die Jahre anders gewachsen. Wer ihn prüfen oder absichern will, klickt sich durch dutzende Verwaltungs-Menüs, und ob am Ende wirklich alle wichtigen Einstellungen sitzen, hängt an Erfahrung und Tagesform. Für eine Prüfung, die verlässlich und wiederholbar sein soll, ist das zu wacklig — und bei mehreren Kunden schlicht zu langsam.
Ein Baukasten in vier klaren Stufen.
Ich habe mir einen modularen Werkzeugkasten gebaut, der immer denselben Weg geht — Bestandsaufnahme, Audit, Absicherung, Bericht — und dabei über die offizielle Microsoft-Schnittstelle (Graph) arbeitet statt über Klickpfade. Der erste Schritt liest die Umgebung nur aus und verändert nichts; erst danach wird abgesichert, Stück für Stück und jede Änderung immer zuerst als Vorschau.
Aufgebaut ist alles aus einzeln zuschaltbaren Bausteinen: Man aktiviert nur die Bereiche, die ein Kunde wirklich nutzt. So ist die Prüfung bei einem kleinen Betrieb genauso sauber wie bei einer größeren Umgebung — nur eben passend zugeschnitten.
- Bestandsaufnahme zuerst (Assessment): Der Ist-Zustand wird nur gelesen, bevor irgendetwas geändert wird — kein Risiko für den laufenden Betrieb.
- Modular aufgebaut: neun Bereiche einzeln zuschaltbar — Identität & Zugriff (Entra), Geräte (Intune), E-Mail (Exchange), Dateien (SharePoint), Teams, Bedrohungsschutz und Datenschutz.
- Sicherheits-Audit gegen anerkannte Standards: ein Prüfkatalog mit über 185 Kontrollpunkten und anerkannten Härtungs-Empfehlungen.
- Absicherung nach festem Muster (Baseline): jede Änderung erst im Vorschau-Modus (Dry-Run) — nichts läuft unbemerkt.
- Geräte-Verwaltung inklusive: Laptops und iPhones aus einem Punkt — Verschlüsselungs-Schlüssel, Compliance-Status und App-Verteilung.
Gleiche Qualität bei jedem Kunden.
Statt mich durch jede Umgebung neu zu klicken, gehe ich mit demselben Baukasten vor — die Prüfung ist bei jedem Kunden gleich gründlich, dokumentiert und wiederholbar. Am Ende steht ein verständlicher Bericht: was gut ist, was fehlt und was ich abgesichert habe. Und weil ich das Werkzeug selbst laufend nutze, wächst es mit jeder Umgebung, die ich betreue.