Drei Bausteine, die nicht miteinander reden.
Eine PV-Anlage lädt die Batterie, wenn die Sonne scheint. Ein dynamischer Stromtarif macht Strom mal teuer, mal fast geschenkt. Die Standard-Batterielogik weiß davon nichts — sie ignoriert die Preise komplett. Genau da liegt das ungenutzte Potenzial.
Ein Optimierer plant, das Haus führt aus.
Home Assistant — die zentrale Steuer-Software — läuft auf einem kleinen Server bei mir zu Hause (einem Synology-NAS) und bündelt alle Geräte. Darüber rechnet ein Optimierer alle zwei Stunden einen 48-Stunden-Fahrplan — aus PV-Prognose, Börsenpreisen, erwartetem Verbrauch und den Kosten der Batterienutzung. Ein Ausführer schaltet dann viertelstündlich genau in den günstigsten Fenstern, abgesichert durch feste Schutzgrenzen und einen zentralen Not-Aus.
- Ein Optimierungsverfahren, das viele Varianten durchrechnet, plant 48 Stunden im Voraus, Neuberechnung alle zwei Stunden
- Viertelstündliche Ausführung nur in den günstigsten Preisfenstern
- Langzeit-Aufzeichnung, die die Ersparnis laufend mitschreibt: smarte gegen einfache Batterieführung
- Dazu Haushalts-Automationen: Müll-Erinnerung, preisoptimierter Spülmaschinenstart, smarte Bürokühlung
Läuft — und ich sehe genau, was es bringt.
Prognose, Optimierung und Ausführung laufen vollautomatisch im Hintergrund, die Spar-Auswertung liefert jede Stunde neue Zahlen. Und weil ich das an meinem eigenen Haus baue und messe, weiß ich sehr genau, was Energie-Automation kann — und was nur nach Prospekt gut klingt.